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Hakuna Matata - eine Reise ins Ungewisse

  • mr. noppe, mein portables reisemassagegerät
    waren die letzten zwei tage in azougui, einem kleinen dorf neben atar… grad, um ein wenig der familie zu „entkommen“ sag ich mal (die vorschriften sind schon sehr gewöhnungsbedürftig,.. das...


Das Därr Treffen in Zellereit - mitten in der Regenzeit

Roadbook Reiseblog - Allgemein

Daerr Treffen

Dieses Jahr haben wir uns in den Kopf gesetzt, zum mittlerweile schon legendären Därr Treffen nach Zellereit bei München zu fahren. Wir wollen uns mit Reisenden treffen, die wir auf unseren letzten Touren kennengelernt haben und mal wieder das schöne Gefühl des Draussenlebens geniessen.

Einzig das Wetter passt so gar nicht zu unseren Plänen, es regnet seit Tagen und für die Region Bayern ist sogar Unwetterwarnung gegeben, es drohen Überschwemmungen und Erdrutsche.

Da für das Wochenende dann aber Besserung in Sicht ist, packen wir unsere Siebensachen in den Bus und rollen Richtung Süden.
Während der Fahrt lese ich die letzten Seiten des Reiseberichts von Gert Duson's "Mit der Ente durch Afrika" - eine wunderbare Einstimmung.

Kaum angekommen, erwartet uns erstmal eine Schlammschlacht allererster Güte, die Wiesen sind völlig aufgeweicht und diverse Allradler ziehen zum Teil kniehohe Furchen durch den Boden. Viele bleiben dennoch stecken und so fühlen wir uns fast wie im Kongo während der Regenzeit. Ein kleines Abenteuer muss eben immer dabei sein.

Die Globetrotter lassen sich aber überhaupt nicht abschrecken, das Gelände füllt sich und ein Traktor mit den Jungs vom Bauernhof ist ständig im Einsatz, Fahrzeuge zu bergen. Sie verdienen sich ein hübsches Taschengeld damit, denn diese Dienstleistung wird gern in Anspruch genommen.

Wir treffen Hans und Ina aus Dresden und es gibt ein großes Wiedersehen mit dem "Feuerroten Spielmobil" von unserer letzten Tour. Sie haben schon eine Wagenburg mit vier anderen Autos gebildet und den Grill und das Lagerfeuer angeheizt.

Am nächsten Morgen ist dann auch der nasse Spuk vorbei, wir werden von der Sonne geweckt und die Situation entspannt sich schlagartig.
Stundenlang kann man nun bummeln gehen, hier und da ein Schwätzchen halten, sich über Straßenzustände und Einreiseformalitäten austauschen, technische Umbauten diskutieren und fachsimpeln, was das Zeug hält. Viele haben kleine Stände aufgebaut, um Autoteile oder Mitbringsel aus aller Herren Länder an den Mann zu bringen, ein regelrechter Trödelmarkt ist entstanden. Auffallend ist, dass so viele Traveller auch Hundefreunde sind, es gibt fast soviele Hunde wie Autos.

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Die Veranstalter haben außerdem zahlreiche Reisevorträge und Workshops organisiert, wir sehen einen Vortrag einer Tour von Namibia nach Nigeria und verpassen auch nicht das Highlight des Wochenendes - "Michael Martins 30 Jahre Abenteuer", unbedingt zu empfehlen.

Abends gibt es wieder Deftiges vom Grill, wunderbaren frisch abgefüllten französischen Wein und ein gemütliches Feuer. Peter packt die Gitarre aus und so sitzen wir, bis es wieder hell wird.

Fazit: Der Ausflug hat sich gelohnt und nach den ganzen Reisegeschichten hat uns das Reisefieber wieder fest im Griff! :-)

Ein großes Lob noch an die Veranstalter, die es verstanden haben, neben einer hervorragenden Organisation auch eine sehr angenehme Atmosphäre zu schaffen.